PRESSESTIMMEN

Nahschuss

CINEMA

„Lars Eidinger brilliert.“
„Ein ergreifendes, souverän inszeniertes Politdrama, das ein dunkles Kapitel der DDR- Geschichte beleuchtet.“

EPD FILM

„Einer der besten Filme beim Filmfest München.“
„Perfekt ausgestatteter Film“
„Franziska Stünkel hat mit “Nahschuss” einen so eindringlichen, wie eindrücklichen Debütfilm vorgelegt, der beim Filmfest München den Förderpreis Neues Deutsches Kino für das Beste Drehbuch gewonnen hat. Sie hat ihre durchaus prominenten Schauspieler gut im Griff, selbst Lars Eidinger nötigt sie das nötige Understatement ab – übrigens eine Idealbesetzung für die Rolle.“

BR KINOKINO

„Lars Eidinger spielt einmalig gut.“
„Dialoge und Szenen die ins Herz treffen. NAHSCHUSS zeigt die Machtmechanik der Diktatur: glaubhaft, menschlich und mitreißend gespielt.“

HAMBURGER ABENDBLATT / BERLINER MORGENPOST

„Hat mit Lars Eidinger und Luise Heyer ein kraftvolles Darstellerpaar“
„Eidinger macht daraus eine schmerzliche Performance der zunehmenden Versteinerung, die unter die Haut geht und manchmal kaum auszuhalten ist.“
„Ein Drama, das konsequent auf Klischees verzichtet.“

NDR INFO

„Nervenzerreissender Thriller, dessen Sog man sich nicht entziehen kann“ „Lars Eidinger und Devid Striesow sind schlicht genial“
„Vielschichtiges Bild jüngerer Nachkriegsgeschichte“
„Überwältigender Film“

ANTENA 3 TV,  SPANIEN

„Ein Agent des finsteren kommunistischen deutschen Geheimdienstes zu sein, ist schwierig, wenn man Prinzipien und Integrität besitzt. Der ehrliche Spion erinnert an «Das Leben der Anderen» mit einer harten Geschichte über das Bewahren der Würde unter den schlimmsten Umständen.”

BLICKPUNKT FILM

„Wie die Regisseurin mit ihrem brillant aufspielendem Hauptdarsteller Lars Eidinger die gnadenlosen Mechanismen eines Unrechtsregimes ausleuchtet, ist Filmemachen auf allerhöchstem Niveau.“

FILMSTARTS

„Ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte, beklemmend und hochspannend inszeniert als Mischung aus Politdrama und Psychothriller – ganz weit weg von jedem Lehrstückkino. Als Verkörperungen des Kampfes Mensch vs. unmenschliches System holen Lars Eidinger und Devid Striesow das abstrakte Grauen des DDR-Überwachungsapparates so nah heran, dass es weh tut.“

POSTIMEES, ESTLAND

“Einer der Höhepunkte des Filmfestivals war “The Last Execution”, die dramatische Geschichte eines ostdeutschen Wissenschaftlers, der für die Staatssicherheit tätig wurde und wegen “geplanten Hochverrats” erschossen worden ist.”

GALA

„Sehenswert“

BRIGITTE

“Atemberaubendes, oft verstörendes Drama von Franziska Stünkel.“
„Lars Eidinger ist als Mann in der Abwärtsspirale ebenso großartig wie Luise Heyer als dessen Freundin und Devid Striesow als charmanter, manipulativer Stasi-Offizier.“

ABENDZEITUNG

„Auf eine ganz leise und zutiefst berührende Art sieht man hier, wie ein Mensch zerbricht, der sich zu spät seiner eigenen Menschlichkeit bewusst geworden ist.“
„Intensiv“
„Vor allem liegt das an der atemberaubenden Leistung von Lars Eidinger, der hier eine seiner stärksten Leistungen gibt“
„Gnadenlos erschütternder, aber deshalb auch großartiger Film“

HÖRZU / GONG / BILD UND FUNK

„Packender Überlebenskampf in einem Unrechtssystem“

NDR

„Der ganze Horror eines Systems, in dem jeder gefangen ist, und das kein eigenmächtiges Entkommen zulässt, zeigt dieses Politdrama manchmal wie einen nervenzereißenden Thriller, dessen Sog man sich nicht entziehen kann. Lars Eidinger und Devid Striesow verkörpern diese Gegenpole schlicht genial, beide liefern eine buchstäblich markerschütternde Performance. Die Regisseurin und Drehbuchautorin Franziska Stünkel ist auch Fotografin und hat sich in ihren Bildbänden “Coexist” mit Reflexionen in Schaufenstern beschäftigt. Diese Perspektive setzt sie in einigen entscheidenden Szenen im Film fort und liefert damit optisch und emotional ein sehr vielschichtiges Bild jüngerer deutscher Nachkriegsgeschichte.“

FILMDIENST

„Dass der Regisseurin damit eine ungewöhnlich umfassende und dabei sachliche Darstellung des ostdeutschen Regimes gelungen ist, hebt „Nahschuss“ als Kinofilm über die deutsche Historie auf einen hohen Rang.“

WDR

Filmemacherin und Fotokünstlerin Franziska Stünkel gelingt mit “Nahschuss” ein packendes Drama über die Todesstrafe in der DDR, das die Mechanismen des Unrechtssystems seziert. Lars Eidinger, der in jeder Szene des Films zu sehen ist, zieht den Zuschauer erbarmungslos ins Innenleben des Mannes: vom verliebten, erfolgreichen Wissenschaftler zum gebrochenen Mann. Ein atmosphärisch starkes, grandios gespieltes Stück deutscher Geschichte. Ein Film, der lange nicht loslässt.“

HAMBURGER MORGENPOST / LEIPZIGER VOLKSZEITUNG

„Franziska Stünkel widersteht […] jeder Versuchung der Romantisierung“
„Lars Eidinger gelingt es, seine eigene Person hinter der Figur verschwinden zu lassen.“

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

„Hervorragend ausgestattet“
„Für Lars Eidinger ist dieser Franz Walter eine Paraderolle“
„Dafür gelingt Stünkel bei ihrer Hauptfigur eine spannende Differenzierung“
„Wollen oder Müssen – dass sich das bis zum Ende kaum auseinanderhalten lässt, ist die große Stärke von NAHSCHUSS.“

GALORE MAGAZIN

„Um dieses düstere Kapitel deutscher Geschichte zu erzählen, wählte Franziska Stünkel eindringliche, poetische Bilder. Der Film bezieht seine Spannung aus der Ruhe. Lars Eidinger in der Hauptrolle spielt ebenfalls leise und gerade deshalb umso wuchtiger.“

NÜRNBERGER NACHRICHTEN

„Sogwirkung“
„Großartig: Luise Heyer“
„Mit Lars Eidinger großartig besetzt“
„So leistet Stünkel 60 Jahre nach Beginn des Mauerbaus nicht nur Aufklärungsarbeit […] Mehr noch spielt sie die Karte Mensch gegen Macht. Damit hat sie in dunklen Farben einen visuell stilsicheren, bestens funktionierenden Spielfilm geschaffen.“
„Erschüttert und schmerzt“
„Nahschuss ist ein beklemmender Film, aber absolut sehenswert.“

RP Rheinische Post

„Auch diese Art der Hinrichtung zeigt Stünkel in ihrer schockierenden Beiläufigkeit ganz ohne dramatische Verstärkereffekte. Einem der dunkelsten Kapitel der DDR-Geschichte nähert sich ihr Film auf eine ebenso sachliche wie intime Weise. (…) Aber hier übt sich Eidinger in demütigem Understatement, mit dem er die Aufmerksamkeit des Publikums für seine moralisch widersprüchliche Figur erfolgreich an sich bindet. Auf eine ganz leise und zutiefst berührende Art sieht man hier, wie ein Mensch zerbricht, der sich zu spät seiner eigenen Menschlichkeit bewusst geworden ist.“

KÖLNER EXPRESS

„Eindringliches und erschütterndes Drama”
„Einfühlsame Regieführung und hervorragendes Ensemble“
„Heyer steht mit ihrem intensiven Spiel Eidinger in nichts nach“

ZDF MORGENMAGAZIN

„Große Intensität von Lars Eidinger“
„Grandios in der Hauptrolle: Lars Eidinger“
“Schauspielerische Tour de France“
„Große Intensität“
„Ich habe lange keinen Film mehr gesehen, der so gut ausgestattet war.“

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG

„Eindrucksvoll: Lars Eidinger“
„Spannendes Porträt eines Regimes“
„Luise Heyer spielt nuancenreich und behutsam“

KUNST UND FILM

„Dieser Film übertrifft den thematisch ähnlichen Oscar-Gewinner „Das Leben der Anderen.“

RADIO EINS

„Sehr bedrückender und eindringlicher Spielfilm.“
„Es entsteht eine ganz starke emotionale Wucht, der man sich nicht entziehen kann.“

RBB ZIBB

„Einfach großartig: Luise Heyer und Lars Eidinger“
„Beeindruckender Film“
„Ein Fest für den Schauspieler Lars Eidinger“

ROLLING STONE

„Eindrückliche Bilder“
„Sehenswerter Film”

TV SPIELFILM / TV TODAY

„Lars Eidinger brilliert“
„Ergreifendes Porträt”

TAZ

„Lars Eidinger spielt so intensiv und komplex, dass in einigen Momenten sein Gesicht alles Wesentliche erzählt.“
„Eine intime Charakterstudie mit realem Hintergrund.“

WDR3 KULTUR AM MITTAG

„Atmosphärisch stark und grandios gespielt: “Nahschuss” ist ein packendes Drama über die Todesstrafe in der DDR.“

MAX MAGAZIN

„Franz Walter wird von Lars Eidinger gespielt. Besser gesagt geliebt. Intensiv, voller Emotionen in jeder Szene des Films, getragen von großartigen Zusammenspiel mit Luise Heyer als seine Ehefrau und David Striesow als Stasi-Offizier.“

„Ein Team voller klangvoller Namen: Victoria Trauttmansdorf, Paula Kalenberg, Christian Redl, Peter Lohmeyer, Kai Wiesinger, Peter Benedict und Moritz Jahn und andere vertraute Gesichter, die einen neben dem detaillierten Storytelling der Drehbuchschreiberin als Zuschauer:in greifen und nicht mehr loslassen.”

„Durch den Film habe ich mehr über die Menschen und deren Befindlichkeit erfahren als in den 15 Jahren deutsch–deutscher Privat–Einheit zuvor. Es ist mehr als nur das „Leben der Anderen“, „Nahschuss“ hat eine Botschaft, die auf die heutige Zeit übertragbar ist.”

MDR THÜRINGEN JOURNAL

„Großes Kino der Emotionen“

POSTIMEES, ESTLAND

„Einer der Höhepunkte des Tallin Black Nights Filmfestival.“

BR KINO KOMPAKT

„Stark“

BR RUNDSCHAU

„Beklemmend“

SWR

„Nahschuss“ ist ein ruhiges, dichtes Kammerspiel über die inneren Mechanismen eines Unrechtsstaats, das eindringlich zeigt: Jede*r, der ihm ausgeliefert ist, wird zum Opfer, auch die Täter*innen.“

FILMBEWERTUNGSSTELLE FBW
PRÄDIKAT BESONDERS WERTVOLL

“Lars Eidinger verkörpert dessen Verzweiflung, Einsamkeit und Selbstzweifel an seinem Umfeld und an allem, woran er bisher geglaubt hatte, in einer darstellerischen Tour de Force mit größter Bravour und zieht die Zuschauenden in seinen Bann. Damit bringt er uns eine Figur nahe, die Täter und Opfer zugleich ist, und für die man sonst nicht allzu viel Sympathie aufgebracht hätte. Ein großes Kompliment gilt aber vor allem der Autorin und Regisseurin Franziska Stünkel, die mit großem Mut und bewundernswerter Konsequenz alle erzählerischen Konventionen und Sicherheiten hinter sich lässt, um bis zum erschreckenden Schluss den Blick freizulegen auf ein politisches System, das zum Selbsterhalt vor nichts zurückschreckt und auch seine eigenen Kinder frisst. NAHSCHUSS ist ein Film, der einen packt und lange nicht mehr loslässt.”

BADISCHE ZEITUNG

„Brillanter Lars Eidinger“
„Ein Requiem für die Menschlichkeit.“
„Luise Heyer und Devid Striesow verkörpern ihre Rollen nuanciert und überzeugend, Lars Eidinger aber […] zeigt hier eine grandiose Leistung.“
„Ein politischer Thriller als Seelendrama von hoher emotionaler Dichte, das weit über ein bloß historisches Biopic hinausgeht: NAHSCHUSS ist ein Highlight dieses an Sensationen wahrlich nicht armen Kinosommers.“

BIOGRAPH

„Es ist ein beklemmendes Drama, das Franziska Stünkel hier gelungen ist. Weil sie es versteht, den Kontrast und Konflikt von Systemtreue und einem eigenen Gewissen in den Fokus zu stellen. Herausgekommen ist ein Film, der radikal vom Leben in einem Unrechtssystem erzählt, und wie der Einzelne darin untergeht.“

EVENTS FOR YOU.DE

„Mit diesem eindringlichen Film gelingt der Regisseurin näheres über die Todesstrafe in der DDR ans Licht zu bringen. (…) Für den Film konnten in Lars Eidinger, Devid Striesow und Luise Heyer herausragende Schauspieler gefunden werden, die sich mit dem Thema auseinandersetzten und das Publikum garantiert zu Tränen rühren werden.“

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

“Lars Eidinger […] einer der versiertesten Schauspieler seiner Generation“

HR2 KULTUR

„Herausragender Darsteller: Lars Eidinger“
„Ebenfalls sehr gut Luise Heyer und Devid Striesow“ „Stasi-Mann Striesow tanzt wunderbar verklemmt“

INDIEKINO

„Eidinger spielt einmal mehr groß auf, ohne sich über seine Figur zu erheben.“ „Berührt leise.”

IN MÜNCHEN

„Atemberaubend“

MORITZ

„Lars Eidinger beim Schauspielern zuzuschauen ist generell ein Vergnügen. Auch in dieser deutsch-deutschen Geschichte über einen von Gewissensbissen geplagten Stasi-Mitarbeiter, der schon vor der Wende am System zerbricht, staunt man über sein intensives und emotional dichtes Spiel.“

MÜNCHNER MERKUR

„Eidinger zeigt […] eine große Bandbreite […] klares Spiel“
„Stünkels nüchterner und dennoch radikaler Film besticht neben der feinen Ausbalancierung der Figuren besonders durch die exzellente Kameraarbeit von Nikolai von Graevenitz“
„Sehenswert“

NDR HALLO NIEDERSACHSEN

„Unglaublich fein choreografiert und dicht erzählt“

NDR HAMBURG JOURNAL

„Atmosphärisch dichter Film“

NOBILIS MAGAZIN

„Stünkels Film Nahschuss hilft für das Thema zu sensibilisieren und könnte für wichtige Diskussionen überall in der Republik sorgen.“

NOCHNFILM.DE

„Wie Lars Eidinger diesen Mann spielt, der lange an die DDR geglaubt hatte und erst beim Plädoyer des Staatsanwalts in sich zusammenfällt, ist phänomenal.“
„Doch das Besondere an „Nahschuss“ ist der Look. Wie Regisseurin Franziska Stünkel es geschafft hat, die ganze Hässlichkeit eines Staates nur durch die Einrichtung der Büros und Wohnungen zu dokumentieren, ist einzigartig.“
„Hier bilden Form und Inhalt eine wunderbare Einheit. Das ist intelligentes Kino vom Feinsten! Und am Ende, beim „überraschenden Nahschuss“, möchte wohl jeder vor Grauen die Augen schließen. Ein beinharter Film, der lange nachwirkt.“

PLAYER

„Ein nuancenstarker Lars Eidinger“
„Ausgesprochen feine, bildkräftige Adaption, die zu psychologisch präziser Fiktion wird.“

PLAYERWEB.DE

„Es sind Aufstieg und Fall eines Individuums in einem System, die Regisseurin Franziska Stünkel zum Kern erhebt. Konzentriert bleibt sie am Menschen Franz Walter dran, berührt nur höchst selten diese nervige Symbolhaftigkeit, die so viele laue ‘Zwischenfilme’ über Ostdeutsches prägten. Ein nuancenstarker Lars Eidinger hilft ihr dabei. Das Kippen seiner Figur spielt er wirklich als Momentum, denn es ist kein Prozeß, der Franz ausscheren läßt.“

POINTER.DE

„Eidingers Darstellung des Protagonisten wirkt authentisch und mitreißend. Jede Emotion, die er ausgedrückt, hinterlässt beim Zuschauen Gänsehaut. Die Gefühle lassen das Publikum auch nach dem Film nicht los. Die Figur der Corina gewährt einen Einblick, wie sich die Arbeit des MFS auf die Beziehungen der Menschen auswirkte und welche Opfer man brachte, wenn an sich dafür entschied, Teil dieses Systems zu werden. Der Film bringt ein Stück deutsche Geschichte in die Kinos, welches viel zu wenig öffentlich diskutiert und über das noch heute oft geschwiegen wird.”

STADTBLATT OSNABRÜCK

Hervorragend besetzt, fasziniert der preisgekrönte Spielfilm NAHSCHUSS nicht nur als historisches Politdrama, sondern auch als fesselnde Charakterstudie.“

SAARBRÜCKER ZEITUNG

„Der Gewissensumschwung erfolgt dramaturgisch etwas abrupt, wird aber durch die einmal mehr hochpräzise Darstellung von Lars Eidinger glaubwürdig. (…) Dass der Regisseurin damit eine ungewöhnlich umfassende und dabei sachliche Darstellung des ostdeutschen Regimes gelungen ist, hebt „Nahschuss“ als Kinofilm über die deutsche Historie auf einen hohen Rang.“ 

SÜDKURIER

„Famose Leistung des Hauptdarstellers“

TAGESPOST

„Hervorragende Kamera von Nikolai von Graevenitz“
„Franziska Stünkel gelingt es, nicht nur durch eine ausgesuchte Ausstattung die 1970er Jahre in der DDR nachzuzeichnen, sondern auch die bedrückende Atmosphäre nachzuzeichnen. Einen entscheidenden Beitrag dazu leistet Lars Eidinger, der Franz Walter glaubwürdig darstellt.“

TAG24

Deshalb ist “Nahschuss” ein sehenswertes deutsches Drama geworden, das seine vielfältigen Themen erfrischend umsetzt, intensiv sowie spannend daherkommt und eine wichtige Geschichte hervorragend inszeniert. Dazu wartet der Film mit großartigen schauspielerischen Leistungen auf, durch die auch kleinere Schnitt- und Drehbuchschwächen nur am Rande auffallen. Lohnt sich!“

Vineta

Spiegel Online

Vineta zeigt eindrucksvoll, wie die gesellschaftlich geforderte Gier nach mehr uns alle zu Gejagten macht.

Für Sie

Brillant inszeniert.

Stern

Beklemmende Spannung bis zum Schluss. Mit Vineta gelingt Jungregisseurin Franziska Stünkel ein spannendesDrama über das hochaktuelle Thema Arbeitssucht. Ein cineastischer Glücksfall, großartig besetzt mit Hochkarätern wie Peter Lohmeyer und Ulrich Matthes. Beinahe zu schön für die Leinwand!

TV Digital

Ein klaustrophobisches Kammerspiel mit sehr starken, fast surrealen Bildern.

taz

Ein stark besetztes, stark gespieltes und stark verstörendes Schauspielerfestival.

Westdeutsche Allgemeine

Franziska Stünkel – wer, bitte, ist das? Es ist ein Name, den es sich zu merken lohnt. Wir werden ihn noch öfter lesen. Die 35-Jährige Regisseurin machte ihren Job vortrefflich: Sie kitzelte in ihrem ersten Langfilm „Vineta” aus ihrem Star Peter Lohmeyer eine Bestleistung heraus. Nie wirkte der 47-jährige Bekenntnis-Ruhri so gehetzt wie in der packenden Kino-Koproduktion des Ersten, die im Frühjahr dieses Jahres ein Arthouse-Publikum begeisterte.

Westdeutsche Allgemeine

Stünkel und Lohmeyer modellierten die Figur des perfektionistischen Genies derart liebevoll, dass sie den Mann mit deutlich herausgearbeiteten Macken ausstatteten. So isst Lohmeyer in dem Psycho-Drama nichts anderes als Walnüsse, die er so nervös gegeneinander schlägt, als er wolle Flamenco spielen. Kurzum: Lohmeyers „Wunder von Bern” folgte das Wunder von Vineta. Mit einem Unterschied: Bern war sauberes Handwerk, Vineta ist Kunst.

Hörzu

Handwerklich perfekt, begeistert der künstlerische Film mit inetressanten, surrealen Bildern, Metaphern und einem bedrohlichen Stimmungsaufbau.

TV Spielfilm

Gesellschaftskritik im Bühnenstil: Spannend umgesetzt.

BR Online

Das Rosarot der Prachtvögel und das Dunkelrot des verbluteten Sonderlings, diese Farbtöne bestimmen einen bemerkenswerten Debütfilm, der nicht nur gesellschaftspolitisch Beachtung verdient, sondern auch seitens seiner optischen Umsetzung mit apart-exotischen Sinnbildern.

BR Online

Das sich die Arbeitsbesessenen unter Hochdruck und Stress allmählich zu Grunde richten scheint unaufhaltsam. Die verblüffende und durchdachte Auflösung dieser Geschichte lässt sich jedoch kaum erahnen.

taz

Beeindruckend und nachhaltig zeigt “Vineta” inmitten aller Diskussion um Arbeitslosigkeit, was auch die Arbeitswelt den Menschen antun kann – und was Arbeitssüchtige sich selbst und anderen antun.

taz

Wie Peter Lohmeyer diesen Färber spielt, fiebernd, fahrig, ohne Regung im Gesicht, gehetzt, schlaflos, das ist eines der vielen Bilder, die sich einprägen.

Westfalenpost

Geheimnisvoll, faszinierend und surreal hat Franziska Stünkel ihr beklemmendes Kammerspiel über das Getrieben-Sein inszeniert. Stärke des Films sind neben der hochkarätigen Besetzung – nach Lohmeyer und Matthes auch Matthias Brandt und Herbert Fux in seiner letzten Rolle – die visuellen Effekte: So gibt es Überblendungen mit immer wiederkehrenden Szenen, ständig wird eine Uhr eingeblendet, die läuft und läuft und läuft. Regisseurin Stünkel spielt mit dem Zuschauer, indem sie immer wieder neue Fährten legt. Ein eindrucksvoller Debüt-Film über die Gier nach mehr.

BR

Vineta ist auch ein wunderbarer Ensemblefilm, der erstklassige Schauspieler mit wundervollen Rollen belohnt, allen voran Peter Lohmeyer – als manisch Kreativer mit Schweißperlen auf der Glatze, wie ein Dampfkessel kurz vor der Explosion – und Ulrich Matthes als diabolisch-süffisanten Projektleiter, der das Phänomen des ‚Zeitinfarkts’ messerscharf auf den Punkt bringt: ‚Da draußen herrscht Eiszeit, die Arbeitssucht zerstört soziale Bindungen und Familien.’ Brüten die Workaholics einmal nicht über ihren Entwürfen, dann laufen sie durch den Schnee und bauen Schneemänner. Ob ihnen noch zu helfen ist? Die Flamingoschwärme, sie stürmen am Ende noch einmal flügelschlagend aus dem Käfig ins Freie. Und doch kommt Vineta, durchpulst von starken kafkaesken und Dürrenmattschen Stimmungsbildern zu einem deutlich pessimistischen Schluss.

Stern

Vineta ist ein echter Glücksfall für den Kinobesucher, der mehr will als filmische 08/15-Kost mit Popcorn und Cola. Wenn Franziska Stünkel ins Rennen geht, dann gibt es keine halben Sachen. Ihr Anspruch ist Qualität. Stünkel hört genau zu, guckt sich die Welt genau an, alles wird aufgesaugt, als sei sie nichts als ein großer Schwamm. Drückt man diesen Schwamm aus, werden Bilder herausgespült, die in ihrer First-Class-Ästhetik beinahe zu schön sind für die kurzen Augenblicke auf der Leinwand. Man wünscht sich eine Stopptaste, zu gerne möchte man sie anhalten, die visuellen Kompositionen, möchte über sie staunen, wie über Gemälde in einem Museum. Das Sehen wird zum sinnlichen Erlebnis, etwa wenn blasse Gesichter und das Blau des Computerbildschirms ineinander verschwimmen.

Filmstarts. de

Peter Lohmeyer gelingt es mit seinem fiebrigen Spiel, den ruhe– und rastlosen Färber beeindruckend zu verkörpern.

Münchener Abendzeitung

Bilder-Vision von magischer Absurdität in einer hermetisch verschlossenen Landschaft, mit den Irritationen von Geheimdienst-Horror und Industriespionage, spannend und bedrohlich.

Deutsche Welle TV

Ein sinnliches Spielfilmdebüt über Rausch, Sucht und die Einsamkeit in einer arbeitswütigen Welt.

Filmecho / Filmwoche

Der brillant fotografierte Spielfilm „Vineta“ (Kamera: Carsten Thiele) basiert auf dem preisgekrönten Bühnen-Vierakter „Republik Vineta“ des deutschen Star-Dramatikers Moritz Rinke. Die Oberthemen seiner Theatervorlage sind vor allem Aggressivität und Arbeitssucht, aber auch die Angst vor Kontroll- und Realitätsverlust. Franziska Stünkel hat daraus eine melancholische und metaphernreiche Studie über die Sinnsuche eines Mannes gemacht, der als Arbeitstier selbst nur das Beste für seine Umwelt will, sich dabei jedoch immer mehr ins seelische Aus katapultiert. Dem erstaunten Kinobesucher indes bleibt nur zweierlei: sich im Kinosessel (im Gegensatz zu den durchgedrehten Akteuren) entspannt zurückzulehnen und sich daran zu erfreuen, dass es unter jungen deutschen Filmemachern noch wahre Gesamtkünstler(innen) gibt.

Deutschlandradio Kultur

Mit einer beeindruckenden Bildsprache schafft Vineta eine dunkle poetische Parabel einer Gesellschaft, deren Eliten längst nur noch für sich selbst funktionieren.

Berliner Zeitung

Vineta”, der Film, gewinnt durch einen herrlich absurden Figurenpark und das suggestive Kreisen um hochbrisante gesellschaftliche Themen. Nach Nicolette Krebitz’ “Das Herz ist ein dunkler Wald” wagt sich der deutsche Film einmal mehr ins Zwischenreich von Phantasie und Realität, und das kann man nur begrüßen.

Deutschlandradio Kultur

Der Film spielt geschickt mit den Realitätsebenen, mit Rückblenden, Alptraumsequenzen und Wahnvorstellungen. Die Handlung verblüfft immer wieder durch neue Wendungen: das scheinbar so Wichtige wird unwichtig, der Mächtige wird zum Patienten. Ein überraschendes und vielschichtiges Spielfilmdebüt.

Hamburger Abendblatt

Vineta zeichnet das Psychogramm eines Gehetzten – unterhaltsam und anregend.

Hamburger Abendblatt

Ein Stoff, der im Kino nicht oft zu finden ist.

Filmdienst

Die Regisseurin entwickelt ein reizvolles Vexierbild aus assoziativen visuellen Einschüben, farblichen Verfremdungen und düsteren (Kino-)Sinnbildern, in die sich immer wieder auch Impressionen eines prächtigen roten Flamingo-Schwarms einschieben. Das ist ebenso stimmungsvoll-melancholisch wie sinnbildlich-suggestiv und verdichtet sich im Einklang mit den guten Darstellern zum spannenden „Kunst-Film“ mit konsequenter Überraschungsdramaturgie, die thematisch an David Finchers Thriller „The Game“ erinnert – wobei „Vineta“ am Ende wohltuender Weise offener, weniger eindeutig und dabei auch skeptischer bleibt.

taz

Man merkt es ihrem Film an, dass sie eine aufmerksame Beobachterin ist.

Movie God. de

Ein ansprechendes Paket aus guten Darstellern, guter Regie und nicht zuletzt einem sehr gelungenen Drehbuch.

Badische Zeitung

Der packende Film punktet mit schauspielerischen Glanzleistungen, einer unglaublichen Geschichte, starken Bildern und tollen Effekten.

Süddeutsche Zeitung

Was aber könnte mit vom Absturz bedrohten Workaholics wie dem Architekten Sebastian Färber geschehen? In „Vineta“ landet er in einer entlegenen Villa und arbeitet an einem noch größeren Vorhaben – um eine lückenlos überwachbare Stadt zu entwickeln. Doch alles ist nur ein Fake, ersonnen von einem mehr oder minder irren Arzt, einem fernen Nachkommen des Dr. Caligari, der für sein Projekt „Metropolis“ zum Vorbild genommen haben muss. Schließt sich da ein Kreis? Auch in den zwanziger Jahren hatten wir in Deutschland ein starkes Kino der Ängste.

HAZ

Doch packt Stünkel Themen an, die uns alle umtreiben. Vineta ist Unterhaltungskino für Anspruchsvolle.

Nordwest Zeitung

Vineta zeigt, dass sich junge deutsche Filmemacher auch heute nicht verstecken müssen.

Rhein Main Presse

Gemeinsam mit hochkarätigen Schauspielern wie Peter Lohmeyer und Ullrich Matthes ist Franziska Stünkel eine beeindruckende und sehenswerte Adaption des preisgekrönten Theaterstücks “Republik Vineta” von Moritz Rinke gelungen.

Stadtkind

Ein gelungenes Langfilmdebüt, ein intensiver Peter Lohmeyer, ein Film, der viel verlangt. Auf keinen Fall verpassen!

Berliner Zeitung

Vineta gewinnt durch einen herrlich absurden Figurenpark und das suggestive Kreisen um hochbrisante und gesellschaftliche Themen. Nach Nicolette Krebitz ‚Das Herz ist ein dunkler Wald’ wagt sich der deutsche Film einmal mehr ins Zwischenreich von Phantasie und Realität, und das kann man nur begrüßen.

Rheinische Post

Das preisgekrönte Theaterstück „Republik Vineta“ von Moritz Rinke war Grundlage dieses sehenswerten Films.

Kino-zeit. de

Ein Zuviel an Arbeit und Arbeitssucht, wird dagegen selten im Kino thematisiert und erst recht nicht debattiert. Die Nachwuchsregisseurin Franziska Stünkel hat dieses Thema aufgegriffen und den grandiosen Film Vineta gedreht.

Kino-zeit. de

Der arbeitssüchtige Architekt Färber wird wunderbar von Peter Lohmeyer verkörpert, dem die Rolle wie auf den Leib geschrieben zu scheint. Auch für die anderen Figuren wurde ein großartiges Schauspieler-Ensemble gecastet. Für so ein aktuelles Thema hat die Regisseurin genau den richtigen Stoff gefunden und so spannend inszeniert, dass man bis zum Ende neugierig auf die Auflösung wartet. Es ist ein sehr reifer Film, den uns Franziska Stünkel präsentiert und vor allem deswegen beeindruckend, weil es ihr erster Langspielfilm ist.

Main Post

«Vineta» – nach einem Theaterstück von Moritz Rinke – verbindet Spannung mit Gesellschaftskritik.

Main Post

«Mir geht es nicht nur um die Arbeitslosigkeit, sondern um die andere Seite – die Arbeitssucht», beschreibt Regisseurin Stünkel ihre Gedanken zum Film. Sie lässt den Zuschauer in ihrer spannenden Produktion nachvollziehen, was sich im Kopf eines Workaholic abspielt und wie sich seine Welt immer mehr verfinstert.

Small World

Tagesspiegel

Weil es doch einen Kurzfilm auf der Berlinale gab, der so etwas wie Figuren und Menschen besaß, die von Schauspielern dargestellt wurden die mehr waren als die Verlängerung einer Regie-Idee, eines Gags und eines Plots, der nur ein Plot war, ohne Fleisch drumherum. „Small World“ heißt er, von Franziska Stünkel. (…) In „Small World“ spielt Fritzi Haberlandt eine der rührendsten Figuren der Berlinale: Ein Mädchen, das jeden Tag über ihren Balkon klettert und unter Lebensgefahr ihre Fensterscheiben von außen mit Farbe bekleckert, weil sie sich in den Fensterputzer verliebt hat. Die Szene, wie sie dann verzückt in ihrer Wohnung steht und der junge Fensterputzer wieder wie ein Engel vor ihrer Scheibe hängt und putzt – das ist so schön bedingungslos und dabei viel komischer als die tolle, ernste Tom-Tykwer-Liebe in „Heaven“.

FAZ

… diese Geschichte ist so wahr, wie es nur wenige Liebesgeschichten sind.

FAZ

Daran kann es keinen Zweifel geben, ist diese Geschichte so wahr, wie es nur wenige Liebesgeschichten sind. Franziska Stünkels „It’s a small world and things like this“ überzeugt dabei nicht nur mit dem sicheren Gespür dafür, was ein Film in 15 flotten Minuten zu leisten vermag. Mit Sissi Perlinger, Peter Lohmeyer und Fritzi Haberlandt prominent besetzt, gehörte der stilsicher und in Schwarzweiß inszenierte Film zu den Favoriten beim Publikum.

Schnitt

Der Preis für den besten deutschen Kurzfilm ging an ein Werk mit dem bezeichnenden Titel „It`s a small world and things like this“. In gekonnt inszenierten Schwarzweißbildern werden parallel zwei Liebesgeschichten erzählt: Die eine Liebe erblüht zu frischem Leben, die andere wird wieder aufgetaut wie ein eingefrorener Fisch. Regisseurin Franziska Stünkel gelang Dank der Unterstützung bekannter Schauspieler (neben Perlinger spielen Peter Lohmeyer und Fritzi Haberlandt) und Fury In The Slaughterhouse als Koproduzenten (der Film ist einer von fünf Kurzfilmen, die ihre neue Platte promoten sollen) ein durchdachter und überzeugender Kurzfilm.

Emdener Zeitung

„It’s a small world and things like this“ (Deutschland): Zwei Frauen, die ihr ganz eigenes Leben führen und den Mut finden, etwas daran zu ändern. Herausgekommen ist ein wunderschöner Film mit guter Geschichte und Musik. (…)

Sächsische Zeitung

Und welche unaufdringlich-intensive Liebespoesie Franziska Stünkel mit „It’s a small world and things like this“ zu schlagen vermochte aus einer lyrischen Idee, drei Drehtagen, Minibudget und besten Schauspielern, ist mehr als erstaunlich.

Pro Sieben

Absolutes Highlight: Der rund zwölfminütige Streifen “It’s a small world and thins like this”, bei dem unter der Regie von Franziska Stünkel die Schauspieler Sissi Perlinger, Fritzi Haberland, Peter Lohmeyer und Hyun Wanner eingebettet in den Fury-Song “Things like this” demonstrieren, dass alles auf der Welt doch irgendwie zusammenhängt.

dpa Deutsche Presse Agentur

Stünkels Ergebnis, der Film „It´s a small word and Things like this“ hat Fury In The Slaughterhouse am meisten beeindruckt: Als Einziger ist er in der Konzertpausen der aktuellen Tournee zu sehen.

Neue Presse

Wie der Fury-Song steckt auch die Filmgeschichte voller Melancholie und Kraft.

Jurybegründung, Int. Filmfestival Dresden
Bester Kurzfilm National

Kurzfilm mit Langzeitwirkung. Alles auf der Welt hängt irgendwie miteinander zusammen. Was bedeutet das Glück? Ist das Glück des Einen das Glück des Anderen? Ist die kleine Welt auch die Große Welt? Mit keinen geringeren Fragen als diesen setzt sich der Kurzfilm “It’s a small world and things like this” von Franziska Stünkel auseinander. In unaufdringlicher, bildreicher, phantasievoller Art und Weise, wird uns die unendliche Geschichte vom großen Wunsch glücklich zu sein, erzählt. Der unbündige Glücksanspruch wird bei Franziska Stünkel zu einem sehnsuchtsvollen “Urschrei” der Filmfiguren und somit zum expressiven, filmischen wie schauspielerischen Erlebnis. Die Schauspieler sind hervorragend und von der Regie sehr sensibel geführt. Dass die Kunst des Lebens im Aufeinanderzugehen liegt, dass Liebe, Toleranz und Verzicht, aber auch Rigorosität die kleine wie die große Welt bewahren, davon erzählt dieser Kurzfilm dessen Nachhall lang ist. Die Musik von “Fury In The Slaughterhouse” ergänzt die Bilder, so wie sich Partner eines glücklichen Paares ergänzen. Alles hängt irgendwie miteinander zusammen.

BonBon

Jury des Williamsburg Brooklyn Film Festival NY
Best New Director Award

The panel of judges awarded Franziska Stünkel for her exceptional sense of style and defined the film as a remarkable blend of design, photography and acting.Following the US premiere screening of BonBon several distribution companies and festivals in the US have approached Franziska Stünkel.

Jury Up & Coming Filmfestival
Drehbuch Award

(…) Dabei greifen Bildsprache und Bildwitz, Farbgebung, Schnitt, szenische Dramaturgie und Dialog ineinander, um ein temporeiches Ganzes zu erschaffen. Die Leichtigkeit und der Esprit, mit der „BonBon“ seinen Zuschauer unterhält, sollten nicht hinwegtäuschen über die Fülle von Einfällen, die in jeden Aspekt der Gestaltung eingeflossen sind. Selbstbewußt und ungewohnt adapitiert „BonBon“ ungewohnte und ungewöhnliche visuelle Formen (Standbild-Abfolgen, ironisierte Werbeästhetik) und für den Spielfilm und entwirft dabei einen sehr modernen Stil filmischen Erzählens. Herauszuheben ist besonders, dass „BonBon“ konsequent eine eigene, seinem Stoff genuin entsprechende Bildsprache entwickelt, um die Personen, die Atmosphäre und den Stil des Films zu bestimmen, anstatt sich auf bequeme konventionelle filmische Lösungen zurück zu ziehen.