FRANZISKA STÜNKEL
COEXIST

Wir alle leben ständig in Koexistenz – in all der Schönheit, aber auch Verantwortung.
Gerade heute ist es so wichtig zu begreifen, wie sehr wir miteinander vernetzt sind.


Für ihre vielbeachtete fotografische Serie „Coexist“ reist Franziska Stünkel seit zwölf Jahren durch Asien, Afrika, Europa, Amerika und Australien auf der Suche nach natürlichen Reflexionen auf Schaufensterglas, die in ihrer Verdichtung von der Koexistenz menschlichen Lebens erzählen. Das Ergebnis ist ein vielschichtiger Blick auf die höchst aktuelle Frage des globalen Miteinanders. Franziska Stünkel verzichtet auf die digitale Nachbearbeitung ihrer Fotografien. Ihre Werke werden in Museen und Galerien gezeigt und sind in privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten, u.a. der Sammlung des Sprengel Museums. Unter den Auszeichnungen für ihre fotografischen Arbeiten sind der Audi Art Award und der Berlin Hyp Kunstpreis. Franziska Stünkel wurde 2023 für den Beyond Future Art Prize, den The Louis Roederer Photography Prize sowie den Prix Pictet Photography Award nominiert. Im Kehrer Verlag ist 2020 ihr Bildband „Coexist“ erschienen. Aktuell ist ein Werk aus „Coexist“ in der Gruppenausstellung „Elementarteile“ im Sprengel Museum zu sehen.

HONIGSCHLEUDER, 42 Künstler*innen, Gruppenausstellung

COEXIST
PRESSESTIMMEN

In today’s light, these surreal photos of busy metropolises are eerily poignant. German filmmaker and photographer Franziska Stünkel has built a creative practice around seeing the things people miss. For more than a decade, she’s wandered through cities in Asia, Africa, Europe and the United States (sometimes walking as far as 15 kilometers — over 9 miles — a day) with her Leica camera, waiting for the perfect combination of color, faces and texture to reveal itself in the reflection of a window pane … read more

Foto-Star der Stunde: Franziska Stünkel. Ihre Fotografien sind erschreckend aktuell: Franziska Stünkel zeigt das Leben hinter Glas – isoliert und kontaktlos, wie sich viele Menschen derzeit fühlen. Seit gut zehn Jahren reist die deutsche Künstlerin für ihr Fotoprojekt „Coexist“ um die Welt, um mit ihrer kleinen Leica-Kamera Reflexionen auf Schaufensterglas einzufangen….. mehr lesen

Sie ist eine Suchende, wirkt dabei aber nicht getrieben, eher in sich ruhend. Vielleicht ist Franziska Stünkel schon angekommen, obwohl sie immer auf dem Sprung zu sein scheint. Seit sieben Monaten ist sie auf Tour, lebt aus dem Koffer. Sie ist Künstlerin und Regisseurin…. mehr lesen

Und nun Franziska Stünkel, Filmregisseurin, Fotokünstlerin und moderne Romantikerin, wie man vermuten darf angesichts ihrer Reflektionen, was unbedingt im doppelten Wortsinn zu verstehen ist. „Coexist“ nennt sie ihre Bildserie von Spiegelungen, aufgenommen während Reisen in vier Kontinenten, doch viel weniger am Wesen eines Orts interessiert, als am Motiv der Überlagerung, mit dem sie die Welt aus den Angeln hebt und zugleich danach fragt, ob es nicht mehr gibt als bloß das Sichtbare…. mehr lesen.

„Das Handeln und Denken jedes Einzelnen hat Auswirkungen auf Alle und Alles“, stellt die Fotokünstlerin und Regisseurin Franziska Stünkel fest. In dem wunderschönen Kunstband Coexist (erschienen im Kehrer Verlag) stellt sie dies unter künstlerischen Beweis. Aber nicht nur dort zeigt sich ihre enorme kreative Kraft…. mehr lesen.

Und doch sind ihre Bilder vielmehr als bloß Street Life Photography… mehr lesen

Die fotografischen Arbeiten aus Shanghai erinnern an Filme von Wong Kar-Wai. Stünkels erzählerisches Talent ist eine Kunst der Auslassung und Andeutung. Ihre Kamera blickt auf Personen, die dem Betrachter den Rücken zukehren. Worauf warten diese Menschen? Wonach sehnen sie sich? Träumen sie?

Die Bildwelten der Leica Fotografin Franziska Stünkel sind nicht nur vielschichtig und komplex, sondern auch höchst eindrucksvoll und verlangen eine genaue Erkundung der einzigartigen Stimmungen der jeweiligen Orte. Wir sprachen mit der Künstlerin über ihre Arbeit…. mehr lesen

COEXIST
TEXTE

COEXIST
IM GESPRÄCH

STUDIUM

Franziska Stünkel studierte Film und Fotokunst an der Kunsthochschule Kassel und an der Hochschule für Bildende Kunst Hannover. Im Anschluss an ihr Diplom wurde sie zur Meisterschülerin von Prof. Uwe Schrader ernannt. Außeruniversitär prägte der dänische Drehbuchautor und Dogma-Mitgründer Mogans Rukov (‚Das Fest’) das filmische Wirken von Franziska Stünkel als ihr Dozent im Rahmen des einjährigen Stipendiums ‚Talents 2003‘ der Nordmedia Filmförderung. Als Teilnehmerin des “Berlinale Talent Campus” wurde Franziska Stünkel von weiteren internationalen DozentInnen unterrichtet.

FOTOKUNST

Für ihre Serie Coexist fotografiert Franziska Stünkel seit über dreizehn Jahren in Asien, Afrika, Europa, Amerika und Australien natürliche Reflexionen auf Schaufensterglas, die in ihrer Verdichtung von der Koexistenz menschlichen Lebens erzählen. Ihre Fotografien werden in Museen, Kunstinstitutionen und Galerien gezeigt. Unter den Auszeichnungen für ihre fotografischen Arbeiten befinden sich der Audi Art Award und der Berlin Hyp Kunstpreis. Franziska Stünkel ist im Jahr 2023 für den Prix Pictet, den Beyond Future Art Prize und den Louis Roederer Photography Award nominiert worden. Der Kehrer Verlag publizierte im Jahr 2020 ihr Fotokunstbuch Coexist (232 Seiten, 110 Fotografien, im Buchhandel). Die Fotografien sind in privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten, u.a. der Sammlung des Sprengel Museums Hannover. Die Serie umfasst bisher 150 editionierte Fotografien. Franziska Stünkel verzichtet dabei vollständig auf die digitale Nachbearbeitung ihrer Fotografien. Entstanden ist ein vielschichtiger Blick auf aktuelle Fragen des globalen Zusammenlebens unserer Gegenwart.

FILMREGIE

Franziska Stünkels Filme wurden in 19 Ländern auf über 170 Filmfestivals gezeigt und mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Best New Director Awad des WBFF New York. Ihr aktueller Kinospielfilm Nahschuss basiert auf dem Leben des Dr. Werner Teske, der 1981 in der ehemaligen DDR hingerichtet wurde. Nahschuss mit Lars Eidinger, Luise Heyer und Devid Striesow in den Hauptrollen, kam 2021 in die deutschen Kinos. Internationale Kinostarts folgten 2022/23. Nahschuss ist in den Wettbewerbssektionen renommierter internationaler Filmfestivals vertreten. Der Film feierte seine internationale Premiere auf dem 57. Chicago Film Festival. Franziska Stünkel wurde auf dem Filmfestival München mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino für das Beste Drehbuch und mit dem One Future Preis für die Beste Regie ausgezeichnet. Vineta ist der erste Kino-Spielfilm von Franziska Stünkel aus dem Jahr 2010 mit Peter Lohmeyer, Susanne Wolff, Ulrich Matthes, Justus von Dohnanyi und Matthias Brandt in den Hauptrollen. In Vineta setzt sich Franziska Stünkel mit dem Thema Arbeitssucht auseinander. Es ist die Verfilmung des Theaterstücks „Republik Vineta“ von Moritz Rinke. Vineta ist national und international in den Kinos gestartet. Außerdem führte Franziska Stünkel Regie bei dem 15-stündigen Dokumentarfilm Der Tag der Norddeutschen, ein Film über einen Tag im Leben von 121 Menschen. Franziska Stünkel arbeitete dafür mit einem 400 köpfigen Team zusammen. Aus 750 Stunden Rohfilmmaterial wurde unter ihrer Regie ein 15 stündiger Dokumentarfilm. Das NDR/ARD- Fernsehen strahlte den Film in seiner 15 stündigen Gesamtlänge am 11. November 2012 aus. Das filmische Wirken von Franziska Stünkel ist auch durch ihre Leidenschaft zur Musik geprägt. Sie drehte als Regisseurin den Konzertfilm Monochrome für Fury In The Slaughterhouse und Musikvideos u.a. für Selig. 1998 gründete Franziska Stünkel die Cita Filmproduktion.

AUSZEICHNUNGEN (AUSWAHL)

Förderpreis Neues Deutsches Kino, Int. Filmfest München
One Future Preis für Regie, Int. Filmfest München
Best New Director Award WBFF New York
Berlin Hyp Kunstpreis
Audi Art Award
Otto-Sprenger Regiepreis
Bester Kurzfilm National, Int. Filmfest Dresden
Publikumspreis des Cine, Mexiko
Regie-Preis Thüringen
Preis der Jury, Cine Art Festival Hamburg
Bestes Drehbuch Up & Coming European Cinema
Preisträgerin des Stadt Hannover Preis

Stipendium Literatur des Landes Niedersachsen
Stipendium Film des Landes Niedersachsen
Stipendium Filmproduktion der vgf

Nominierung Förderpreis Deutscher Film, Filmfest München
Nominierung Prix Pictet
Nominierung Beyond Future Art Prize
Nominierung Louis Roederer Photography Prize
Nominierung Prix Geneve Europe, Bestes Europäisches Drehbuch
Nominierung Boje Buck Drehbuchpreis

MITGLIED IN JURYS & KURATORIEN

Jurymitglied Filmfest München (2022)
Jurymitglied Filmfest Braunschweig (2022)
Kuratorium Hannah-Arendt-Tage (seit 2008)
Kuratorium TUI Stiftung (seit 2014)
Kuratorin Spreewald-Literatur-Stipendium (seit 2008)
Juryvorsitzende Spreewald-Literatur-Stipendium (seit 2008)
Vergabegremium Cast & Cut – Filmstipendium (seit 2004)
Kunstkommission des Landes Niedersachsen in Berlin (2014-2018)
Beirat des Kunstverein Hannover (2015-2018)
Jurymitglied Plakatkunst 185 Jahre Pelikan (2023)
Jurymitglied Niedersachsen packt an, Integrationspreis (2020)
Jurymitglied Kulturkometen (2013)
Jurymitglied Nordische Filmtage (2010)
Jurymitglied Juliane Bartel Frauenmedienpreis (2009)

GASTDOZENTIN & VORTRÄGE

AFTRS Sydney Filmschool Australien, Leica Academy Deutschland, Sommerfrischekunst Akademie Österreich, Universität Bielefeld, Dachmarkenforum München, Niedersächsischer Landtag, Berlin Photo Week, Photopia u.a.

PRESSE

CINEMA / CNN / Spiegel / Stern / NTV / FAZ / FOCUS / TAZ / Süddeutsche Zeitung / GALORE / Art Magazin / Monopol / LFI Leica Fotografie International Magazin / Vogue / MAX Magazin / Glam Adelaide / Atena3 / Soundvenue / La Libre Belgium / Les Grignoux Belgium / L’avenir Belgium / Blickpunkt Film / Cinema / Rolling Stone / Hamburger Abendblatt / Gala / Bunte / Für Sie / Brigitte / epd Film / Filmecho / Filmdienst / Filmstarts / TV Digital / TV Spielfilm / TV Today / Kino Zeit / Profi Photo Magazin / Fotohits Magazin / DigitalPhoto Magazin / Screen International / Westdeutsche Allgemeine / Münchener Abendzeitung / Tagesspiegel / Berliner Zeitung / Neue Osnabrücker Zeitung / Badische Zeitung / Hannoversche Allgemeine Zeitung / Neue Presse / Nordwest Zeitung / Kölner Express / Rhein Main Press / Main Post /Leipziger Zeitung / Nürnberger Nachrichten / Westfalenpost / Saarbrücker Zeitung / Deutsche Welle TV / Hamburger Morgenpost / ARD / ZDF / BR Kino Kino / RTL / BR / NDR / MDR / SWR / WDR / RBB / HR / RP Rheinische Post /Deutschlandradio Kultur / Kulturradio / Fritz / Radio Eins / ffn / Radio Antenne / Star Fm / Kiss Fm / Antena 3TV / Postimees / HÖRZU / Kunst und Film / TV Spielfilm / Biograph / Indiekino /Münchner Merkur / Nobilis / Stadtblatt Osnabrück / Südkurier / Tagespost / Tag24 / Der Standard etc.

EHRENAMT

Unterstützerin Be an Angel e.V. – Hilfsorganisation für Geflüchtete (seit 2022)
Unterstützerin Niedersachsen packt an – Bündnis für die Integration geflüchteter Menschen (seit 2015)
Botschafterin Norddeutsches Knochenmarkspenderegister NKR (seit 2010)
Botschafterin Niedersächsische Landesstiftung Familie in Not  (2010-2014)
Schirmherrin Freiwilligenzentrum Hannover  (seit 2011)
Flüchtlinsintitiave Profugos (2016-2017)

VERBÄNDE

Mitglied der Deutschen Filmakademie
Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie DPhG
Mitglied im BVR Bundesverband Regie
Mitglied bei Pro Quote Film
Mitglied im Film- und Medienbüro Niedersachsen

KONTAKT

FRANZISKA STÜNKEL
PF 5847, D 30058 Hannover
post@franziskastuenkel.de
www.franziskastuenkel.de

ASSISTENTIN
Theresa Charif
office@franziskastuenkel.com

INTERNATIONALE VERTRETUNG ALS FOTOKÜNSTLERIN
NOA contemporary, Zürich

PR PRESSEVERTRETUNG ALS FOTOKÜNSTLERIN
Nadine Dinter PR, Berlin

NATIONALE / INTERNATIONALE VERTRETUNG ALS FILMREGISSEURIN
Int. Agentur für Film & TV Heppeler, München

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